Sachsen-Anhalts Museen organisieren digitalen Internationalen Tag der Provenienzforschung

Sachsen-Anhalt | Kunst & Kultur
von hallelife.de | Redaktion

Anlässlich des Internationalen Tages der Provenienzforschung am Mittwoch, 14. April, stellen Sachsen-Anhalts Museen, Archive, Bibliotheken und Galerien die Forschungsergebnisse zur Herkunft ihrer Bestände vor.

Staats- und Kulturminister Rainer Robra begrüßt das Engagement: „Das Thema Provenienzforschung berührt nicht nur die Exponate großer internationaler Museen, sondern beginnt bereits in den Sammlungen vor Ort. Noch immer schlummern Exponate in unseren Museen, deren Herkunft nicht restlos geklärt ist. Die systematische Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlungsgeschichte ist eine wichtige, zeitgemäße Herausforderung, der sich der Museumsverband Sachsen-Anhalt engagiert stellt. Das Land unterstützt seine Museumslandschaft bei der Bewältigung dieser Aufgaben.“

Der Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. organisiert anlässlich des Aktionstages eine virtuelle Fachtagung, welche die verschiedenen Facetten der Provenienzforschung in der Region beleuchtet. Die Themen reichen von der Herkunft menschlicher Überreste in der anatomischen Sammlung der Hallischen Universität über Judaica im Museum Synagoge Gröbzig bis hin zur Museums- und Bibliotheksgeschichte Sachsen-Anhalt während des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. An dem Aktionstag beteiligen sich mit eigenen digitalen Beiträgen die Moritzburg Halle (Saale), das Gleimhaus Halberstadt und das Schuhmuseum Weißenfels.

Weitere Informationen sowie Hintergründe und Interviews zur Provenienzforschung in Sachsen-Anhalt können der Webpräsenz www.kultur.sachsen-anhalt.de/kulturland/museum/provenienzforschung-in-sachsen-anhalts-museen/ entnommen werden.

 

Beitrag Teilen

Zurück